Zu Gast im Für­thWi­ki-La­den: Aste­ria – die größ­te Opern­sän­ge­rin der Welt

Ein Gast­bei­trag des Kul­tur­amts der Stadt Fürth

Platter Abklatsch: Das Bild auf dem Flachbildschirm vermittelte eine Vorahnung des 3D-Erlebnisses (Foto: Ralph Stenzel)

Plat­ter Ab­klatsch: Das Bild auf dem Flach­bild­schirm ver­mit­tel­te ei­ne Vor­ah­nung des 3D-Er­leb­nis­ses

Der vor we­ni­gen Wo­chen frisch ein­ge­weih­te Für­thWi­ki-La­den för­dert nicht nur ei­nen ein­fa­chen Zu­gang zu frei­em Wis­sen, son­dern ver­wan­del­te sich für ein ver­län­ger­tes Wo­chen­en­de im Sep­tem­ber in ei­nen Ort, der Kunst und Thea­ter an ein in­ter­es­sier­tes Pu­bli­kum ver­mit­tel­te – ganz im Sin­ne der Ver­eins­zwecke des Für­thWi­ki e. V. In die­sen ist nicht nur die För­de­rung frei­en Wis­sens, son­dern auch die För­de­rung der Volks­bil­dung so­wie der Kunst und Kul­tur fest­ge­schrie­ben.

Vom 23. bis zum 26. Sep­tem­ber 2021 war die Gu­stav­stra­ße 12 im Rah­men des 22. in­ter­na­tio­na­len figuren.theater.festival ei­ne von sie­ben in der Für­ther In­nen­stadt ver­teil­ten Spiel­stät­ten. Ur­sprüng­lich für Mai 2021 ge­plant, wur­de das bi­en­nal in Er­lan­gen, Nürn­berg, Fürth und Schwa­bach statt­fin­den­de Fe­sti­val pan­de­mie­be­dingt über den Som­mer bis in den Herbst hin­ein in Fürth, Er­lan­gen und Nürn­berg nach­ge­holt.

Stellwände statt Stühle: temporäre Ausstellung zur »Fernwehoper« im FürthWiki-Laden (Foto: Julia Fritsche)

Stell­wän­de statt Stüh­le: tem­po­rä­re Aus­stel­lung zur »Fern­weh­oper« im Für­thWi­ki-La­den

Pro­gramm­punk­te, die di­gi­tal und des­halb un­ab­hän­gig von der Si­tua­ti­on im Früh­jahr statt­fin­den konn­ten, wur­den be­reits vom 7. bis 16. Mai über die Fe­sti­val-Web­site prä­sen­tiert. Das Sep­tem­ber-Wo­chen­en­de stell­te den Für­ther Ab­schluss des dies­jäh­ri­gen Fe­sti­vals dar. Ver­an­stal­ter war das Kul­tur­amt der Stadt Fürth.

Im Für­thWi­ki-La­den hat­ten die Fe­sti­val-Gä­ste die Mög­lich­keit, aus­ge­stat­tet mit VR-Bril­le und Kopf­hö­rern, der »Fern­weh­oper« des nie­der­län­di­schen Künst­lers Da­ni­el Ernst zu lau­schen. Die Oper er­zählt von der hoff­nungs­lo­sen Lie­be zwi­schen der 15 Me­ter gro­ßen Di­va Aste­ria und dem Pu­bli­kum. In drei Ak­ten tauch­ten die Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher in die hand­ge­mal­te, in­ter­ak­ti­ve Welt vol­ler selt­sa­mer und be­zau­bern­der Fi­gu­ren ein. Da­bei wer­den Ent­fer­nun­gen zwi­schen Künst­le­rin und Pu­bli­kum, Uni­ver­sum und Mensch, Rea­lem und Vir­tu­el­lem, Er­in­ne­rung und Au­gen­blick über­wun­den.

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Vir­tu­el­le Re­kon­struk­ti­on: Der »Gäns­berg« in 3D

Der Gänsberg aus der Vogelperspektive zu Beginn der 1970er Jahre (Foto: FürthWiki)

Der Gäns­berg aus der Vo­gel­per­spek­ti­ve zu Be­ginn der 1970er Jah­re

Ob­wohl der Für­ther Alt­stadt­teil »Gäns­berg« schon in den 1970er Jah­ren ei­ner bis heu­te um­strit­te­nen »Flä­chen­sa­nie­rung« zum Op­fer ge­fal­len ist, ist die Er­in­ne­rung dar­an im kol­lek­ti­ven Ge­dächt­nis der Stadt­ge­sell­schaft bis heu­te prä­sent. Zahl­rei­che Pu­bli­ka­tio­nen be­fas­sen sich mit die­sem un­ter­ge­gan­ge­nen Stück der Für­ther Alt­stadt, die da­ma­li­ge Neu­be­bau­ung hat nie die of­fi­zi­ell pro­pa­gier­te An­er­ken­nung ge­fun­den. Die »ech­ten Färd­der«, die aus ei­ge­ner Er­in­ne­rung schöp­fen und von ih­rem al­ten »Goons­berch« er­zäh­len kön­nen, wer­den aber im­mer we­ni­ger...

Ge­sche­he­nes ist nicht rück­gän­gig zu ma­chen, der tech­ni­sche Fort­schritt er­öff­net in­des neue Mög­lich­kei­ten zur Ver­ge­gen­wär­ti­gung des­sen, was frü­her war: Mit 3D-Soft­ware kann der gut do­ku­men­tier­te Bau­zu­stand des Stadt­vier­tels vor dem da­ma­li­gen Ab­riß zu­min­dest vir­tu­ell re­kon­stru­iert und so­mit für je­der­mann auf Bild­schir­men und mit­tels 3D-Bril­len er­leb­bar ge­macht wer­den!

Für­thWi­ki e. V. hat die Ar­beits­grup­pe (AG) Gäns­berg ins Le­ben ge­ru­fen, die sich die­sem am­bi­tio­nier­ten Pro­jekt ver­schrie­ben hat. Auf der Ba­sis der ko­sten­lo­sen Open-Source-Soft­ware »Blen­der« soll ein Team aus EDV-af­fi­nen Fürth-Fans den Gäns­berg in de­zen­tra­li­sier­ter Pro­jekt­ar­beit vir­tu­ell wie­der­auf­er­ste­hen las­sen.

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Lan­ger An­lauf, wei­ter Sprung!

Endlich angekommen: Kamran Salimi begrüßt die Gäste vor dem FürthWiki-Laden (Foto: Ralph A. Schmid)

End­lich an­ge­kom­men: Kam­ran Sa­li­mi be­grüßt die Gä­ste vor dem Für­thWi­ki-La­den

Schon vor gut 13 Mo­na­ten ha­ben wir un­ser mon­dä­nes »Haupt­quar­tier« in der Gu­stav­stra­ße 12 be­zo­gen, aber auf­grund der pan­de­mie­be­ding­ten Kon­takt­be­schrän­kun­gen konn­ten wir den Für­thWi­ki-La­den erst jetzt stan­des­ge­mäß er­öff­nen: Am Frei­tag, dem 17.09.2021 fan­den sich et­wa 60 ge­la­de­ne Gä­ste aus Po­li­tik, Kul­tur und der Wi­ki­pe­dia-Sze­ne ein, um sich un­se­ren »Com­mu­ni­ty Space« an­zu­se­hen und mit uns zu fei­ern.

Un­ser Vor­stands­mit­glied Kam­ran Sa­li­mi be­grüß­te die Gä­ste und stell­te un­ser Pro­jekt vor. Im An­schluß sprach Ve­ra Krick von Wiki­me­dia Deutsch­land (WMDE) in Ber­lin, je­nem ge­mein­nüt­zi­gen Ver­ein, dem wir den Für­thWi­ki-La­den zu ver­dan­ken ha­ben, denn WMDE be­zahlt uns be­kann­ter­ma­ßen aus Spen­den­gel­dern die Mie­te und die Be­triebs­ko­sten. Zu gu­ter Letzt rich­te­te auch noch Ober­bür­ger­mei­ster Dr. Tho­mas Jung ein paar Wor­te an die gut ge­laun­te Ge­sell­schaft.

Grünfutter ist gesund! (Foto: Ralph Stenzel)

Grün­fut­ter ist ge­sund!

Und zu gu­ter Lau­ne be­stand al­ler Grund: Das Wet­ter war schön, das Es­sen lecker, die La­ge un­se­rer »Denk­fa­brik« könn­te in Fürth kaum bes­ser sein und in dem gu­ten Jahr seit Be­triebs­auf­nah­me hat sich die »greif­ba­re« Nie­der­las­sung un­se­res vir­tu­el­len Stadt­le­xi­kons zu ei­ner ech­ten Er­folgs­ge­schich­te ent­wickelt!

Wir wer­den ver­mehrt wahr­ge­nom­men, un­se­re wö­chent­li­chen Sprech­stun­den sind mitt­ler­wei­le re­ge be­sucht, wir ge­win­nen Mit­glie­der für un­se­ren För­der­ver­ein, be­kom­men im­mer wie­der Bü­cher ge­spen­det, vor al­lem aber zei­gen sich Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an ei­ner Mit­ar­beit als ak­ti­ve Au­torin­nen und Au­toren in­ter­es­siert. Und das ist ja ei­nes un­se­rer wich­tig­sten stra­te­gi­schen Zie­le!

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Full Hou­se

Kollektive Fleißarbeit: Sichten eines fotografischen Nachlasses (Foto: Ralph Stenzel)

Kol­lek­ti­ve Fleiß­ar­beit: Sich­ten ei­nes fo­to­gra­fi­schen Nach­las­ses

Un­se­ren re­prä­sen­ta­ti­ven Für­thWi­ki-La­den ha­ben wir jetzt über ein Jahr lang pan­de­mie­be­dingt nur »auf Spar­flam­me« be­trei­ben kön­nen. Aber auch wenn Ver­an­stal­tun­gen mit gro­ßem Pu­bli­kums­an­drang nach wie vor pro­ble­ma­tisch sind, so kön­nen wir un­se­ren gut durch­lüf­te­ten Com­mu­ni­ty Space doch in Klein­grup­pen durch­aus nut­zen. An­läs­se da­für gibt es zu­se­hends mehr, denn un­se­re sicht­ba­re Prä­senz im Stadt­bild führt wie er­hofft und er­war­tet zu im­mer häu­fi­ge­ren An­fra­gen und pro­duk­ti­ven Kon­tak­ten...

Am gest­ri­gen Mitt­woch ga­ben sich die Nutzer*innen un­se­res Haupt­quar­tie­res so­zu­sa­gen die Klin­ke in die Hand: Als er­stes öff­ne­ten wir un­se­ren La­den und un­se­re Hand­bi­blio­thek am frü­hen Nach­mit­tag für for­schen­de Stu­die­ren­de. In­zwi­schen ist un­ser Buch­be­stand um­fas­send ge­nug, um für stadt­ge­schicht­lich In­ter­es­sier­te zu­min­dest in man­chen The­men­be­rei­chen ei­ne gut er­reich­ba­re Al­ter­na­ti­ve zum Stadt­ar­chiv dar­zu­stel­len. Selbst­ver­ständ­lich ver­su­chen wir, die Bi­blio­theks­nut­zen­den auch für un­se­rer en­zy­klo­pä­di­sches Pro­jekt zu be­gei­stern und zum ak­ti­ven Mit­ma­chen zu ani­mie­ren.

Am spä­te­ren Nach­mit­tag fan­den sich die Ak­ti­ven un­se­rer neu­en Ar­beits­grup­pe »Stra­ßen­na­men-Hi­sto­rie« ein, um ge­mein­sam Ar­ti­kel zu Stra­ßen zu edi­tie­ren, die nach Per­so­nen be­nannt sind. Zweck der Übung war die Über­nah­me der vor­han­de­nen In­for­ma­tio­nen (Na­me, An­lass, Zeit­punkt der Be­nen­nung usw.) aus den of­fi­zi­el­len Do­ku­men­ten in die je­wei­li­gen Ar­ti­kel. Da­mit wird für die Nutzer*innen des Für­thWi­kis ein ech­ter Mehr­wert ge­ne­riert, denn vie­le der Namenspatron*innen sind halt doch nicht so pro­mi­nent ge­we­sen, daß sie im kol­lek­ti­ven Ge­dächt­nis so pro­mi­nent ver­an­kert wä­ren wie (im­mer noch) ein Goe­the, Schil­ler oder Les­sing...

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Für­thWi­ki trifft Di­gi­tal­la­den Aschaf­fen­burg 2.0

»Laden« hier, »Labor« da: Die Digitalisierung von Stadtgeschichte ist überall ein Thema (Foto: Kamran Salimi)

»La­den« hier, »La­bor« da: Die Di­gi­ta­li­sie­rung von Stadt­ge­schich­te ist über­all ein The­ma

Wäh­rend un­ser Für­thWi­ki in eh­ren­amt­li­cher Ar­beit von Frei­wil­li­gen be­trie­ben und ge­pflegt wird, geht man im un­ter­frän­ki­schen Aschaf­fen­burg das The­ma Stadt­ge­schich­te höchst of­fi­zi­ell an: Das städ­ti­sche Re­fe­rat für Di­gi­tal­stra­te­gie und das Stadt- und Stifts­ar­chiv ha­ben das Pro­jekt Aschaf­fen­burg 2.0 ins Le­ben ge­ru­fen, um die ei­ge­ne Stadt­ge­schich­te zu er­for­schen, zu be­wah­ren und der All­ge­mein­heit ver­füg­bar zu ma­chen.

Un­ter­schie­de be­stehen nicht nur in der Trä­ger­schaft, auch die tech­ni­schen Lö­sungs­an­sät­ze sind ver­schie­den: Wäh­rend wir in Fürth auf das Prin­zip Wi­ki set­zen, star­te­te man in Aschaf­fen­burg zu­nächst ei­ne Web­site auf Wor­d­Press-Ba­sis, auf der im Rah­men ei­nes Mit­mach­pro­jekts Bei­trä­ge zur Stadt­ge­schich­te ge­sam­melt und prä­sen­tiert wer­den.

Ge­mein­sam ist bei­den Pro­jek­ten das Be­stre­ben ih­rer Be­trei­ber, über ei­ne sicht­ba­re Prä­senz im Stadt­bild den Kon­takt zu we­ni­ger netz­af­fi­nen Zeit­zeu­gen zu su­chen: Was bei uns der aus För­der­mit­teln fi­nan­zier­te Für­thWi­ki-La­den ist, fir­miert in Aschaf­fen­burg als städ­ti­sche Ein­rich­tung un­ter dem Na­men Di­gi­tal­la­den mit di­gi­ta­lem Stadt­la­bor.

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Zah­len & Zie­le

FürthWiki im Aufwind: Da staunt selbst der steinerne Torwächter (Foto: Ralph Stenzel)

Für­thWi­ki im kräf­ti­gen Auf­wind: Da staunt selbst der stei­ner­ne Tor­wäch­ter!

Heu­te fei­ert un­ser Für­thWi­ki sei­nen 14. Ge­burts­tag (nach­zu­le­sen un­ter »Zeit­strahl – Mei­len­stei­ne« im Wi­ki selbst). Zum Er­schei­nungs­zeit­punkt die­ses Blog­bei­tra­ges be­steht un­ser On­line-Stadt­le­xi­kon aus 9891 Ar­ti­keln und 20343 Da­tei­en (Bil­der, Au­dio- und Vi­deo­clips). Der im Ju­ni 2012 ge­grün­de­te För­der­ver­ein Für­thWi­ki e. V. hat der­zeit im­mer­hin schon 85 Mit­glie­der (m/w/d).

Für das lau­fen­de Jahr 2021 ha­ben wir uns zwei sport­lich, aber kei­nes­wegs un­rea­li­stisch er­schei­nen­de Zie­le vor­ge­nom­men: Er­stens wol­len wir in Sa­chen Ar­ti­kel die 10000er-Mar­ke er­rei­chen und deut­lich über­tref­fen, zwei­tens hof­fen wir, noch vor dem näch­sten Jah­res­wech­sel das 100. Mit­glied im Ver­ein be­grü­ßen zu kön­nen...

Was die Zahl und Qua­li­tät der Ar­ti­kel an­geht, so sind wir in­ten­siv um die An­wer­bung und Mo­ti­va­ti­on neu­er Au­torin­nen und Au­toren be­müht: Vie­le Men­schen den­ken im­mer noch, daß im »Ma­schi­nen­raum« des Für­thWi­kis haupt­amt­li­che Re­dak­teu­rin­nen und Re­dak­teu­re ar­bei­ten und ei­ne Mit­wir­kung von in­ter­es­sier­ten Lai­en we­der er­for­der­lich noch er­wünscht ist. Das Ge­gen­teil ist der Fall: Für­thWi­ki ist ein zu 100% von en­ga­gier­ten Eh­ren­amt­li­chen be­trie­be­nes Pro­jekt der »Schwar­min­tel­li­genz«, in dem al­le mit­ma­chen und mit­wir­ken dür­fen und sol­len, die sich da­zu be­ru­fen füh­len!

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Hap­py bir­th­day, gro­ße Schwe­ster!

Wissen per Mausklick: Das Welt-Lexikon Wikipedia gehört zu den meistfrequentierten Websites überhaupt (Foto: Ralph Stenzel)

Wis­sen per Maus­klick: Das Welt-Le­xi­kon Wi­ki­pe­dia ge­hört zu den meist­fre­quen­tier­ten Web­sites über­haupt

Die Ge­schich­te der Wi­ki­pe­dia ist ei­ni­ger­ma­ßen kom­plex, und auch die na­he­lie­gen­de Fra­ge nach ih­ren äl­te­sten Ar­ti­keln ist nicht ganz ein­fach zu be­ant­wor­ten. Der äl­te­ste über­le­ben­de Edit stammt je­den­falls vom 15. Ja­nu­ar 2001, wes­halb die­ses Da­tum als Ge­burts­tag des (eng­lisch­spra­chi­gen) Welt-Le­xi­kons gilt. Zwan­zig Jah­re alt ist die­ses größ­te Ge­mein­schafts­pro­jekt des Frei­en Wis­sens al­so heu­te ge­wor­den: Für ein IT-Pro­jekt kann das in die­sen Zei­ten des ra­sen­den Fort­schritts als hal­be Ewig­keit gel­ten. Wir gra­tu­lie­ren herz­lich zum run­den Ju­bi­lä­um!

Ein Blick auf den Zeit­strahl un­se­res Für­thWi­kis för­dert nicht we­ni­ger Er­staun­li­ches zu­ta­ge: Un­ser Lo­kal-Le­xi­kon ging am 7. Fe­bru­ar 2007 on­line, wird al­so dem­nächst auch schon stol­ze 14 Jah­re exi­stie­ren. Mit ak­tu­ell knapp 10000 Ar­ti­keln und gut 20000 Me­di­en­da­tei­en braucht sich die am­bi­tio­nier­te klei­ne Schwe­ster nicht hin­ter der gro­ßen zu ver­stecken. Mö­ge bei­den Pro­jek­ten noch ein lan­ges, wenn nicht gar das ewi­ge Le­ben be­schie­den sein!

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Bit­te um Bü­cher

Stark ausbaufähig: der winzige Kern unserer Handbibliothek (Foto: Ralph Stenzel)

Stark aus­bau­fä­hig: der win­zi­ge Kern un­se­rer Hand­bi­blio­thek

Pan­de­mie­be­dingt lau­fen Be­trieb und Hei­zung in un­se­rem Für­thWi­ki-La­den der­zeit nur »auf Spar­flam­me«: Die ak­tu­el­len Kon­takt­be­schrän­kun­gen las­sen mo­men­tan kei­ne Ar­beits­tref­fen im ge­wohn­ten Rah­men zu. Im­mer­hin ist es uns aber mög­lich, In­di­vi­dual­coa­chings, Zeit­zeu­gen­in­ter­views, Ad­min­tref­fen und Ko­ope­ra­ti­ons­ge­sprä­che mit zwei Per­so­nen in un­se­rem »Haupt­quar­tier« durch­zu­füh­ren. Au­ßer­dem kön­nen wir die ge­samt­ge­sell­schaft­li­che Zwangs­pau­se zum Auf- und Aus­bau un­se­rer In­fra­struk­tur nut­zen, und das tun wir auch nach Kräf­ten: Ein hal­bes Dut­zend Schu­lungs­lap­tops wur­de be­reits be­schafft, auf­ge­baut und kon­fi­gu­riert, in Sa­chen Ar­beits­platz für Ob­jekt­fo­to­gra­fie sind Kon­zep­ti­on und Kom­po­nen­ten­be­schaf­fung der­zeit in vol­lem Gan­ge. Die gro­ße On­line-Prä­sen­ta­ti­ons­an­la­ge (Mi­ni-PC mit Ma­xi-Bild­schirm) ist ein­satz­be­reit und auch schon vi­deo­kon­fe­renz­fä­hig ge­macht wor­den.

Eben­falls im Wer­den ist un­se­re klei­ne Prä­senz­bi­blio­thek, die uns bei stadt­ge­schicht­li­chen For­schungs­vor­ha­ben gu­te Dien­ste lei­sten soll. Zwar ver­fü­gen na­tür­lich die mei­sten un­se­rer Autor*innen über ei­ge­ne Ar­chi­ve und pri­va­te Samm­lun­gen, aber das nutzt we­nig, wenn bei ei­nem Mo­nats­tref­fen in der Dis­kus­si­on ei­ne Fra­ge auf­kommt, die nicht on­line ge­löst wer­den kann, son­dern nur durch ei­nen Blick in ei­ne äl­te­re Pa­pier-Pu­bli­ka­ti­on zu klä­ren ist. Da­her sol­len zu­min­dest Stan­dard­wer­ke wie »der Ha­bel« und die gän­gi­gen Bild­bän­de aus dem Städ­te­bil­der Ver­lag im La­den griff­be­reit vor­ge­hal­ten wer­den.

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Ein­stei­gen bit­te!

Aller Anfang ist leicht: Der Wiki-Editor ist weitgehend intuitiv bedienbar

Al­ler An­fang ist leicht: Der Wi­ki-Edi­tor ist weit­ge­hend in­tui­tiv be­dien­bar

Un­ser neu­er Für­thWi­ki-La­den er­mög­licht es uns nun­mehr, wie­der­keh­ren­de Ver­an­stal­tungs­for­ma­te in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den und in dich­ter Tak­tung an­zu­bie­ten, oh­ne das freund­li­che Ent­ge­gen­kom­men un­se­rer be­währ­ten Ko­ope­ra­ti­ons­part­ner über­zu­stra­pa­zie­ren. Wir ste­hen da­bei aber noch ganz am An­fang und müs­sen uns em­pi­risch vor­an­ta­sten: Was wird über­haupt nach­ge­fragt, was sind gün­sti­ge Zei­ten aus Sicht der Teil­neh­men­den, wann ha­ben un­se­re Eh­ren­amt­li­chen Zeit, was ist über­haupt mit den ak­tu­ell ver­füg­ba­ren Res­sour­cen zu lei­sten?

Als er­ster »Ver­suchs­bal­lon« star­tet un­ser Work­shop »Für­thWi­ki für Einsteiger*innen« jetzt an je­dem Diens­tag bis Weih­nach­ten, je­weils von 16:00 – 18:00 Uhr. Zwei Stun­den sind nicht viel – be­son­ders dann nicht, wenn die Interessent*innen nicht nur pas­siv zu­hö­ren und zu­schau­en, son­dern auch selbst ak­tiv tä­tig sein sol­len – aber die Zeit ist al­le­mal aus­rei­chend, um ei­nen prin­zi­pi­el­len Über­blick über das Wi­ki, sei­ne Funk­tio­nen und sei­ne viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten zu ge­ben und den Teil­neh­men­den dann auch noch über er­ste ei­ge­ne Edi­tier­ver­su­che ein mo­ti­vie­ren­des Er­folgs­er­leb­nis zu ver­mit­teln!

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Wahl­abend

Logo FürthWiki Im Rah­men der gest­ri­gen (16.09.2020) Jah­res­haupt­ver­samm­lung von Für­thWi­ki e. V. fan­den die tur­nus­mä­ßig an­ste­hen­den Neu­wah­len zu Vor­stand und Ku­ra­to­ri­um statt. Mark Mu­zen­hardt (1. Vor­sit­zen­der) und Ralph Sten­zel (Schatz­mei­ster) wur­den in ih­ren Äm­tern be­stä­tigt. Dem auf ei­ge­nen Wunsch aus­schei­den­den 2. Vor­sit­zen­den Gün­ter Scheue­rer folg­te Kam­ran Sa­li­mi nach, sein Vor­stands­amt als Schrift­füh­rer wird zu­künf­tig von der bis­he­ri­gen Ku­ra­to­rin Ma­nue­la Helfrich wahr­ge­nom­men. Die von ihr im Ku­ra­to­ri­um hin­ter­las­se­ne Lücke wird durch Ralph Ar­min Schmid ge­schlos­sen, die üb­ri­gen Ku­ra­to­ri­ums­mit­glie­der sind nach der Wahl die glei­chen wie zu­vor (Fe­lix Geismann, Jür­gen Ka­ne­mann und Ro­bert Söll­ner). Un­ter dem Bei­fall al­ler An­we­sen­den (20 Mit­glie­der, ein Gast) be­dank­te sich un­ser 1. Vor­stand sehr herz­lich bei sei­nem sich nicht mehr zur Wie­der­wahl stel­len­den Kol­le­gen für die über vie­le Jah­re hin­weg ge­lei­ste­te, her­vor­ra­gen­de Ar­beit.

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Un­ter Dach und Fach

Prächtiger geht's kaum: Der FürthWiki-Laden in der Gustavstraße (Foto: Ralph Stenzel)

Präch­ti­ger geht’s kaum: Der Für­thWi­ki-La­den in der Gu­stav­stra­ße

Als wir im Ju­ni 2019 un­se­re am­bi­tio­nier­ten »Ex­pan­si­ons­ge­lü­ste« ver­kün­de­ten, konn­te sich nie­mand von uns vor­stel­len, daß es dann noch über ein Jahr dau­ern wür­de, bis wir end­lich un­se­ren »Für­thWi­ki-La­den« wür­den er­öff­nen kön­nen.

Aber die Su­che nach ei­nem Stütz­punkt ent­pupp­te sich als schwie­ri­ger als vor­her­ge­se­hen: Die an­fangs ge­fun­de­nen und be­sich­tig­ten Ob­jek­te wa­ren al­le­samt un­ge­eig­net (zu ab­ge­le­gen, zu teu­er, zu häß­lich, zu klein, zu groß, ...), und dann kam auch noch die Co­ro­na-Pan­de­mie da­zwi­schen, die das öf­fent­li­che Le­ben auf Mo­na­te hin­aus lähm­te und heu­te im­mer noch be­ein­träch­tigt. Selbst­ver­ständ­lich kann man kei­ne »Räu­me der Be­geg­nung« er­öff­nen in Zei­ten, in de­nen Be­geg­nun­gen aus gu­tem Grund stark re­gle­men­tiert bis un­ter­sagt sind. Da­her muß­ten wir wei­ter war­ten und un­se­re Pla­nun­gen »auf Spar­flam­me« wei­ter be­trei­ben...

Was sich aber im Nach­hin­ein als Glücks­fall ent­pupp­te, denn auf die­se Wei­se ka­men wir zu ei­nem La­den­lo­kal, bei dem so gut wie al­les paßt: re­prä­sen­ta­ti­ves Äu­ße­res, hi­sto­ri­sches Am­bi­en­te, gro­ße Schau­fen­ster, aus­rei­chend Platz für Sit­zun­gen, Ar­beits­tref­fen, Pro­jekt­ar­bei­ten (und ir­gend­wann ein­mal auch für Fei­ern).

Vor­ge­stern, am 4. Au­gust 2020, ha­ben wir den La­den in der Gu­stav­stra­ße 12 über­nom­men, jetzt ar­bei­ten wir Hand in Hand mit un­se­ren För­de­rern von Wiki­me­dia Deutsch­land zu­sam­men, um mög­lichst schnell un­se­ren Be­trieb auf­neh­men zu kön­nen. Ein mo­ti­vier­tes Or­ga-Team küm­mert sich um Ge­stal­tung, Mö­blie­rung und über­haupt um die zü­gi­ge Her­stel­lung der Ar­beits­fä­hig­keit. Auch wenn aus Grün­den der Seu­chen-Prä­ven­ti­on wei­ter­hin nur be­schränk­te Ak­ti­vi­tä­ten mög­lich sind: Ein An­fang ist ge­macht!

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Für­thWi­ki er­hält lan­des­wei­te Aus­zeich­nung

Bürgerpreis 2020 des Bayerischen Landtags Lie­be Freun­de, Le­ser und Mit­ma­cher von Für­thWi­ki,

»Neue Net­ze, neue Nach­barn – ge­mein­sam di­gi­tal so­zi­al«, so lau­te­te das Mot­to des Bür­ger­prei­ses 2020, aus­ge­lobt vom Baye­ri­schen Land­tag. Der Vor­stand des Trä­ger­ver­eins nahm das Mot­to zum An­lass, um sich mit dem Für­thWi­ki-Pro­jekt für den Preis zu be­wer­ben – und sie­he da: wir konn­ten punk­ten und ha­ben den, mit stol­zen 5000 Eu­ro do­tier­ten, 3. Rang be­legt. Über­zeu­gen konn­te die Ju­ry nach ei­ge­nen An­ga­ben nicht nur das Stadt­le­xi­kon selbst, son­dern auch un­se­re da­mit ver­bun­de­nen, viel­fäl­ti­gen Ak­ti­vi­tä­ten im »ech­ten Le­ben«, mit de­nen wir Kon­tak­te, Ver­bin­dun­gen und nicht sel­ten Freund­schaf­ten in der Für­ther Bür­ger­schaft und dar­über hin­aus ge­schaf­fen ha­ben.

Des­halb hier noch­mal ein ganz herz­li­cher Dank an al­le Ak­ti­ven, wel­che Für­thWi­ki auf viel­fäl­ti­ge Wei­se tat­kräf­tig un­ter­stüt­zen: Ihr könnt stolz auf euch sein, Für­thWi­ki ist auf dem rich­ti­gen Weg – ab so­fort auch mit staat­li­cher An­er­ken­nung!

Hier geht’s zum Prä­sen­ta­ti­ons­vi­deo und zum Gruß­wort der Land­tags­prä­si­den­tin

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