Ein klei­ner Klick für Sie, ein gro­ßer Ge­winn für das Für­thWi­ki

Wahlaufruf zum Publikumspreis der Versicherungskammer Stiftung: Ihre Stimme zählt!

Wahl­auf­ruf zum Pu­bli­kums­preis der Ver­si­che­rungs­kam­mer Stif­tung: Ih­re Stim­me zählt!

Die Ver­si­che­rungs­kam­mer Stif­tung ver­leiht im Zu­ge ih­rer Eh­ren­amts­preis-Aus­schrei­bung auch ei­nen Pu­bli­kums-Preis 2024. Für die­sen ist u.a. das Für­thWi­ki no­mi­niert wor­den, wor­über wir uns sehr freu­en.

Noch viel grö­ßer wä­re frei­lich un­se­re Freu­de, wenn wir in der Gunst des Pu­bli­kums tat­säch­lich ei­nen der er­sten vier Plät­ze be­le­gen könn­ten, wür­de uns das doch ei­nen nen­nens­wer­ten Geld­be­trag in die Ver­eins­kas­se spü­len.

Da­her un­se­re Bit­te: Wenn Sie un­se­re Ar­beit hilf­reich und un­ter­stüt­zens­wert fin­den, ge­hen Sie zur vir­tu­el­len Wahl und ge­ben Sie uns Ih­re Stim­me! Die Teil­nah­me an der On­line-Ab­stim­mung ist noch bis zum 15. Ju­li 2024 mög­lich. Vie­len Dank!

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Stra­ßen­kreu­zer

Un­ser För­der­ver­eins­mit­glied und flei­ßi­ger Fo­to­graf Claus W. Vogl hat nicht nur ei­nen Blick für deckungs­glei­che Per­spek­ti­ven, son­dern auch ei­nen Hang zum Durch­zie­hen selbst­auf­er­leg­ter und mit be­wun­derns­wer­ter Be­harr­lich­keit ver­folg­ter Ma­ra­thon-Mis­sio­nen.

An­no 2018 hat er sich bei­spiels­wei­se selbst den Auf­trag ge­ge­ben, sämt­li­che Für­ther Stra­ßen – da­mals im­mer­hin 842 an der Zahl – mit dem Fahr­rad ab­zu­fah­ren und sie da­bei mit ei­ner am Len­ker be­fe­stig­ten Ac­tion-Ka­me­ra zu fil­men. Vom An­fang bis zum En­de, zu­sam­men ins­ge­samt 1227 km Strecke. Wer das Er­geb­nis von A(ckerstraße) bis Z(ur Kühschan­ze) in zehn­fa­chem Zeit­raf­fer-Tem­po durch­ra­sen will, muss schwin­del­frei sein und knapp zwei­ein­vier­tel Stun­den vor dem Bild­schirm aus­har­ren:

In den näch­sten Ta­gen wird Claus sei­ne fas­zi­nie­ren­de Fleiß­ar­beit in das Für­thWi­ki ein­brin­gen und al­le Stra­ßen-Ar­ti­kel in un­se­rem On­line-Le­xi­kon mit den da­zu­ge­hö­ri­gen Be­fah­rungs-Vi­de­os ver­se­hen. Die­se lau­fen dann na­tür­lich in nor­ma­ler Ge­schwin­dig­keit ab, so dass man auch De­tails er­ken­nen kann und über­dies nicht dus­se­lig im Kopf wird...

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Mein lie­ber Schwan!

Ein digitalisiertes Denkmal nimmt Form an: Maryam Ghasemi Darestani und Anja Wiegel nach der Präsentation (Foto: Kamran Salimi)

Ein di­gi­ta­li­sier­tes Denk­mal nimmt Form an: Ma­ryam Gha­se­mi Dare­sta­ni und An­ja Wie­gel nach der Prä­sen­ta­ti­on

Kürz­lich fand ei­ne klei­ne Zwi­schen­prä­sen­ta­ti­on un­se­rer Sti­pen­dia­tin Ma­ryam Gha­se­mi Dare­sta­ni statt, die der­zeit ih­re Ma­ster­ar­beit zum Gol­de­nen Schwan ver­fasst. Sie stu­diert Di­gi­ta­le Denk­mal­tech­no­lo­gien an der Uni­ver­si­tät Bam­berg und ar­bei­tet dar­an, ein 3D-Mo­dell des Ge­bäu­des auf Für­thWi­ki ein­zu­stel­len. Die Spender*innen wa­ren ein­ge­la­den und konn­ten so ei­nen Ein­druck be­kom­men, was ge­nau mit ih­rem Geld ge­schieht.

Es konn­ten be­reits groß­ar­ti­ge Fort­schrit­te be­staunt wer­den – das 3D-Mo­dell ist schon vor­han­den und bil­det den Gol­de­nen Schwan de­tail­reich und ver­for­mungs­ge­recht ab. Nun geht es in die näch­ste Run­de und vie­le tech­ni­sche Fra­gen müs­sen noch ge­klärt wer­den. Da­für ha­ben wir in un­se­rem For­schungs­col­le­gi­um qua­li­fi­zier­te Leu­te, die der Sti­pen­dia­tin da­bei hel­fen kön­nen. Auch aus Mün­chen be­kom­men wir Un­ter­stüt­zung, denn das Pro­jekt hat die Be­gei­ste­rung des ein­schlä­gig fach­kun­di­gen Ma­xi­mi­li­an Kri­sten ge­weckt, der ex­tra an­ge­reist war, um uns tech­ni­sche Tipps zu ge­ben. Wir pro­fi­tie­ren hier von un­se­rer gu­ten Ver­net­zung mit dem Team des WikMUC.

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Vogl-Per­spek­ti­ve

Über un­se­re »Zeit­ver­schie­bun­gen«, al­so die Vi­sua­li­sie­run­gen von Ver­än­de­run­gen im Stadt­bild durch in­ter­ak­ti­ve »Einst & Jetzt«-Schiebefotos, hat­ten wir be­reits vor sie­ben Jah­ren be­rich­tet. In­zwi­schen ist das Für­thWi­ki durch vie­le wei­te­re die­ser Schie­be­bil­der be­rei­chert wor­den. Die jüng­sten (und spek­ta­ku­lär­sten) Neu­zu­gän­ge ver­dan­ken wir un­se­rem Team-Mit­glied Claus W. Vogl, des­sen Hang zum licht­bild­ne­ri­schen Per­fek­tio­nis­mus auf den er­sten Blick er­kenn­bar ist. Zum Bei­spiel in die­ser An­sicht der Stadt­gren­ze:

Stadtgrenze anno 1977 (Foto: Rudolf Grüner)Stadtgrenze anno 2024 (Foto: Claus W. Vogl)

Un­ser Fo­to­graf hat neu­lich nicht nur ei­ne U‑Bahn punkt- und pass­ge­nau ab­ge­war­tet, er hat da­bei auch die ex­akt glei­che Po­si­ti­on ein­ge­nom­men wie sein Vor­gän­ger Ru­dolf Grü­ner im Jahr 1977! Be­die­nen sie die Trenn­li­nie zwi­schen den bei­den 47 Jah­re aus­ein­an­der­lie­gen­den Auf­nah­men mit dem Maus­zei­ger (oder dem Wisch­fin­ger) und ach­ten sie auf die De­tails: Die Ober­lei­tung der Stra­ßen­bahn ist der Strom­schie­ne der U‑Bahn ge­wi­chen, das un­te­re Zaun­ge­län­der ist norm­ge­recht er­höht wor­den und beim Pil­len­stein wer­den schon lan­ge kei­ne leuch­tend bun­ten Au­tos mehr ver­kauft, son­dern nur noch farb­los-un­auf­fäl­li­ge Lan­ge­wei­ler...

Um so ei­ne span­nen­de »Zeit­ver­schie­bung« zu er­schaf­fen, muss man nicht im­mer gleich Jahr­zehn­te über­brücken. Mit­un­ter rei­chen auch we­ni­ge Stun­den Ab­stand, wie hier am ef­fekt­vol­len Ex­em­pel der Ufer­pro­me­na­de zu se­hen:

Uferpromenade am Tag (Foto: Claus W. Vogl)Uferpromenade bei Nacht (Foto: Claus W. Vogl)

Dass der lau­schi­ge Weg am Red­nit­zu­fer ent­lang des Abends zum Rot­licht­be­zirk wird, hat üb­ri­gens nichts mit groß­städ­tisch-fri­vo­lem Nacht­le­ben zu tun, son­dern dient eher dem prä­ven­ti­ven In­sek­ten­schutz...

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Luft­alarm

Exponierter Hochsitz: Storch auf dem Eckturm der Gustavstraße 12 (Foto: Ralph A. Schmid)

Ex­po­nier­ter Hoch­sitz: Storch auf dem Eck­turm der Gu­stav­stra­ße 12

Das Be­tre­ten und Ver­las­sen des Für­thWi­ki-La­dens in der Gu­stav­stra­ße 12 ist der­zeit mit dem Ri­si­ko ver­bun­den, un­ver­mit­telt eins aufs Dach zu be­kom­men: Ge­fie­der­te Miet­no­ma­den ha­ben sich auf dem alt­ehr­wür­di­gen Eck­turm di­rekt über un­se­rem Ein­gang nie­der­ge­las­sen und mit dem Aus­bau ih­rer luf­ti­gen Woh­nung be­gon­nen.

Wo ge­ho­belt wird, fal­len Spä­ne, und bei Stor­chens sind dies Äste mit­un­ter be­acht­li­chen Ka­li­bers, von de­nen der ei­ne oder an­de­re nicht im Nest bleibt, son­dern un­ver­mit­telt über Bord geht und da­mit der Schwer­kraft über­ant­wor­tet wird. Kann pas­sie­ren, als Storch hat man ja kei­ne Ten­ta­kel, son­dern nur ei­nen Schna­bel zur Ver­fü­gung und al­lein da­mit in luf­ti­ger Hö­he ei­ne Heim­statt zu er­rich­ten geht zwangs­läu­fig nicht oh­ne Streu­ver­lu­ste ab...

Was vom Nestbau übrig blieb: abgestürzte Äste vor der Ladentür (Foto: Ralph Stenzel)

Was vom Nest­bau üb­rig blieb: ab­ge­stürz­te Äste vor der La­den­tür

Ein vom Au­tor die­ser Zei­len aus­ge­spro­che­ner Platz­ver­weis wur­de von oben nur mit höh­ni­schem Ge­klap­per quit­tiert, in das Art­ge­nos­sen in der gan­zen Nach­bar­schaft ein­stimm­ten. Tat­säch­lich scheint sich die gan­ze Gu­stav­stra­ße zum an­ge­sag­ten Quar­tier bei den Groß­vö­geln ent­wickelt zu ha­ben: Kaum ein Schorn­stein oder Turm­auf­satz, der der­zeit noch nicht von Stör­chen in Be­schlag ge­nom­men wä­re!

Ver­mut­lich er­le­ben wir da ei­nen Ne­ben­ef­fekt des Kli­ma­wan­dels: Auf­grund der mil­der wer­den­den Win­ter tritt ein er­heb­li­cher Teil der Stor­chen­po­pu­la­ti­on gar nicht mehr die ris­kan­te Rei­se in den Sü­den an, son­dern bleibt in der »kal­ten« Jah­res­zeit hier. Frü­her sind vie­le Vö­gel auf der lan­gen Rei­se zu und aus den Win­ter­quar­tie­ren im Wort­sin­ne auf der Strecke ge­blie­ben, heu­te lebt es sich er­heb­lich un­ge­fähr­li­cher, wenn man das gan­ze Jahr über in und um Fürth bleibt und sich fröh­lich ver­mehrt. Ge­nug Nah­rung für al­le dürf­te es wohl ge­ben in un­se­rem wei­ten Wie­sen­grund...

Neh­men wir al­so das Un­ver­meid­li­che hin und freu­en wir uns, dass der Für­thWi­ki-La­den da­mit um ei­ne At­trak­ti­on rei­cher ge­wor­den ist!

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Lo­kal­run­de

Premiere im analogen Leben: Auftakt zur LokaliCon 2024 (Foto: Ralph Stenzel)

Pre­mie­re im ana­lo­gen Le­ben: Auf­takt zur Lo­ka­li­Con 2024

Am zu­rück­lie­gen­den Wo­chen­en­de fand in Neu-Ulm (dem baye­ri­schen Ge­gen­stück zum ba­den-würt­tem­ber­gi­schen Ulm auf der an­de­ren Do­nau­sei­te) die »Lo­ka­li­Con 2024« statt. Bis­lang tra­fen sich die Or­ga-Teams der von Wi­ki­me­dia Deutsch­land e. V. ge­för­der­ten Lo­ka­len Räu­me ein­mal al­le drei Mo­na­te rein vir­tu­ell zum Er­fah­rungs­aus­tausch per Vi­deo­kon­fe­renz. Der jüng­ste Neu­zu­gang na­mens »Tem­po­rär­haus« bot An­lass und Ge­le­gen­heit, sich auch ein­mal »im rich­ti­gen Le­ben« zu­sam­men­zu­set­zen, um sich pro­duk­tiv zu ver­net­zen und nach Lö­sun­gen für die sich über­all äh­neln­den Her­aus­for­de­run­gen zu su­chen...

Aus un­se­rem Für­ther Team mach­ten sich Ha­rald Betz (Ku­ra­tor) und Ralph Sten­zel (Vor­stands­mit­glied) auf die Rei­se in den Süd­we­sten und wa­ren sehr be­ein­druckt von dem, was das Ulm-/Neu-Ul­mer Team da so al­les auf die Bei­ne ge­stellt hat: In den ge­ra­de­zu rie­si­gen Räum­lich­kei­ten ei­nes ehe­ma­li­gen Sport­ar­ti­kel­ge­schäf­tes fin­den sich Freie Wis­sens­ar­bei­ter un­ter ei­nem Dach mit Leu­ten aus der Ma­ker-Sze­ne, dem Leih-La­den, Hackern, Lö­tern, »Holz­wür­mern« und an­de­ren In­itia­ti­ven. Wenn man das Kon­zept im Ge­dan­ken­spiel nach Fürth über­tra­gen wür­de, so müss­te man sich vor­stel­len, z.B. im (dann ehe­ma­li­gen) Wool­worth in der Fuß­gän­ger­zo­ne das Für­thWi­ki-Haupt­quar­tier, den Zu­kunfts­sa­lon, den Nerd­berg, die Le­bens­mit­tel­ret­ter, das Fab­Lab, die Un­ab­hän­gi­gen Frau­en Fürth und wei­te­re Grup­pie­run­gen in fried­li­cher Ko­exi­stenz und Ko­ope­ra­ti­on ne­ben­ein­an­der und mit­ein­an­der vor­zu­fin­den!

Die Vor­tei­le ei­ner sol­chen »Ak­ti­ven-Zen­tra­le« lie­gen au­sser in der ge­mein­sa­men Res­sour­cen­nut­zung vor al­lem in der At­trak­ti­vi­tät des Kon­zep­tes für jun­ge (und schlaue) Leu­te so­wie in der ge­gen­sei­ti­gen In­spi­ra­ti­on: Wer zum Pro­gram­mie­ren des La­ser­cut­ters kommt, fin­det viel­leicht auch am Er­for­schen der Stadt­ge­schich­te In­ter­es­se, wenn er im Wort­sin­ne dar­an vor­bei­geht. Der ge­mein­sa­me Nen­ner – Nütz­li­ches, Kon­struk­ti­ves und idea­ler­wei­se auch Ge­mein­nüt­zi­ges zu tun – ist ein gar nicht mal so klei­ner...

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Frei­es Wis­sen stützt die De­mo­kra­tie

Wikiarbeit ist Teamarbeit (Foto: Ralph Stenzel)

Wi­ki­ar­beit ist Team­ar­beit

Was für die Welt-En­zy­klo­pä­die Wi­ki­pe­dia im glo­ba­len Maß­stab zu­trifft, gilt für un­ser Lo­kal-Le­xi­kon Für­thWi­ki im re­gio­na­len Be­reich ganz ge­nau­so: Das Sam­meln, Do­ku­men­tie­ren und Pu­bli­zie­ren von be­leg­ba­rem Fak­ten­wis­sen schafft ei­nen ver­trau­ens­wür­di­gen Wis­sens-Pool und setzt ein star­kes Si­gnal ge­gen Fake-News, Ma­ni­pu­la­ti­on und Mei­nungs­ma­che.

Das al­les pas­siert frei­lich nicht »von Amts we­gen« und schon gar nicht au­to­ma­tisch: Hin­ter bei­den Pro­jek­ten steht ein Heer von frei­wil­lig und eh­ren­amt­lich tä­ti­gen Au­torin­nen und Au­toren, de­ren Am­bi­tio­nen über ein blo­ßes Hob­by zum Zeit­ver­treib hin­aus­rei­chen. Sie al­le sind an­ge­trie­ben vom Drang, Ge­schich­te und Ge­gen­wart vor dem Ver­ges­sen zu be­wah­ren und als frei­es Wis­sen ko­sten­los al­len in­ter­es­sier­ten Men­schen zu­gäng­lich zu ma­chen.

Im Gro­ßen wie im Klei­ne­ren man­gelt es in­des an Nach­wuchs: Es gibt hier wie da viel (und im­mer mehr) zu tun, wäh­rend die Zahl der ak­tiv Bei­tra­gen­den sta­gniert oder gar zu­rück­geht. Im Für­thWi­ki ha­ben wir zwar ak­tu­ell ei­nen leich­ten Auf­wärts­trend zu ver­zeich­nen, aber vie­les bleibt not­ge­drun­gen un­be­ackert, weil sich noch nie­mand ein­ge­fun­den hat, der/die sich ei­nes brach­lie­gen­den The­men­kom­ple­xes an­neh­men moch­te.

Was zu­nächst nach un­be­zahl­ter Ar­beit »rie­chen« mag, ist in der Pra­xis ein zu­tiefst be­frie­di­gen­des, höchst fa­cet­ten­rei­ches Tun: For­schen, Fo­to­gra­fie­ren, Schrei­ben, Dis­ku­tie­ren, Da­zu­ler­nen, Kon­tak­te knüp­fen, Pro­jek­te pla­nen und durch­füh­ren, ge­mein­sam fei­ern (ja, na­tür­lich auch das!) – ein En­ga­ge­ment im Für­thWi­ki kann nicht nur die Welt ein biss­chen ver­bes­sern, son­dern auch das ei­ge­ne Le­ben im­mens be­rei­chern!

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Ge­biets­re­form

Ein Fürther Wahrzeichen entschwebt: Rückbau des AFN-Sendeturms im Juni 2008 (Foto: Ralph Stenzel)

Ein Für­ther Wahr­zei­chen ent­schwebt: Rück­bau des AFN-Sen­de­turms im Ju­ni 2008

Der Ar­ti­kel­be­stand im Für­thWi­ki wächst ste­tig an, ak­tu­ell sind es schon über 12.000. Man­ches da­von ist hi­sto­risch ge­wach­sen, was man heut­zu­ta­ge im Lich­te neue­rer Er­kennt­nis­se an­ders auf­zie­hen wür­de.

So sind bei­spiels­wei­se an­fangs vie­le Aspek­te des jü­di­schen Le­bens in Er­man­ge­lung ei­nes bes­se­ren Or­tes ein­fach im Ar­ti­kel zur Syn­ago­ge ab­ge­legt wor­den. Auf ver­gleich­ba­re Wei­se fan­den sich vie­le De­tails aus 50 Jah­ren Prä­senz der Ame­ri­ka­ner im Ar­ti­kel zur U.S. Ar­my wie­der, auch wenn es da­bei um eher zi­vi­le Din­ge ging. In bei­den Fäl­len er­schien es an­ge­zeigt, die in­zwi­schen vor­han­de­nen In­hal­te im Zu­ge ei­ner »vir­tu­el­len Ge­biets­re­form« neu und sinn­fäl­lig zu struk­tu­rie­ren.

Die Er­geb­nis­se kön­nen sich se­hen las­sen, auch wenn sie – wie al­les im Für­thWi­ki – als »work in pro­gress« an­zu­se­hen sind und wei­ter­hin Än­de­run­gen un­ter­lie­gen wer­den: Die bei­den Dach­ar­ti­kel »Fior­da« und »Die Ame­ri­ka­ner in Fürth« bie­ten sich nun als idea­ler Ein­stieg in den je­wei­li­gen The­men­kom­plex an. Sie stel­len nicht nur struk­tu­rier­te Link­samm­lun­gen zu the­ma­tisch pas­sen­den Ar­ti­keln be­reit, son­dern die­nen auch als Stoff­samm­lung für noch nicht ge­schrie­be­ne, aber wün­schens­wer­te Bei­trä­ge.

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End­lich kennt­lich

Nicht mehr zu übersehen: Der FürthWiki-Laden mit frisch aufgerakelter Folierung (Foto: Ralph Stenzel)

Nicht mehr zu über­se­hen: Der Für­thWi­ki-La­den mit frisch auf­ge­ra­kel­ter Fo­lie­rung

Ab so­fort kann der Für­thWi­ki-La­den nicht mehr mit ei­ner Fahr­schu­le (oder gar dem Ver­samm­lungs­raum ei­ner re­li­giö­sen Ge­mein­schaft) ver­wech­selt wer­den: Dank der frisch an­ge­brach­ten Fen­ster-Fo­lie­rung wird jetzt schon auf Di­stanz si­gna­li­siert, wer hier zu­hau­se ist!

Ob­wohl in un­se­ren Schau­fen­stern schon seit gut drei Jah­ren vie­les zu se­hen ist, was über un­se­re Ar­beit in­for­miert (vom »Fund­stück des Mo­nats« über Ver­an­stal­tungs­hin­wei­se bis hin zu un­se­rer abends in Dau­er­schlei­fe lau­fen­den Pro­jekt­prä­sen­ta­ti­on), wur­de un­ser An­ge­bot bis­lang von vie­len Pas­san­ten und Pas­san­tin­nen nicht wirk­lich wahr­ge­nom­men: Ge­ra­de weil das Haus Gu­stav­stra­ße 12 ein ar­chi­tek­to­ni­sches Klein­od er­sten Ran­ges dar­stellt, blei­ben vie­le vor­bei­kom­men­de Men­schen – teils ab­sicht­lich, teils un­be­wusst – auf der ge­gen­über­lie­gen­den Stra­ßen­sei­te, um die über­bor­den­de De­tail­fül­le des Ge­bäu­des bes­ser be­trach­ten und be­wun­dern zu kön­nen.

Wenn schon, denn schon: optimale Sichtbarkeit in alle Richtungen (Foto: Ralph Stenzel)

Wenn schon, denn schon: op­ti­ma­le Sicht­bar­keit in al­le Rich­tun­gen

Heu­te aber – ge­ra­de noch recht­zei­tig vor ei­ner mut­maß­lich län­ge­ren Käl­te­pe­ri­ode, bei der sol­che Ar­bei­ten aus ma­te­ri­al­tech­ni­schen Grün­den ru­hen müs­sen – rück­ten zwei wacke­re Man­nen an, die in ei­ner ei­gent­lich april­ty­pi­schen Mi­schung aus Wind, Nie­sel­re­gen und Schnee­fall (!) un­se­re Schau­fen­ster zu ech­ten »Mar­ken­bot­schaf­tern« auf­wer­te­ten.

Mit der neu­en Fo­lie­rung wird nun aus ei­ni­ger Ent­fer­nung sicht­bar, dass sich im La­den­lo­kal im Erd­ge­schoss et­was tut, was der nä­he­ren Be­trach­tung wert wä­re: Das Für­thWi­ki und sein »Haupt­quar­tier« sind da­mit im ana­lo­gen Le­ben deut­lich sicht­ba­rer ge­wor­den! Schluss­end­lich dürf­te ein über­gro­ßes Klee­blatt-Wap­pen als lo­kal­pa­trio­tisch an­ge­hauch­ter Blick­fän­ger wohl auch die An­er­ken­nung al­ler An­woh­ner am An­fang von Fürths be­rühm­ter »Knei­pen­mei­le« fin­den...

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Ein ei­ge­ner Ser­ver für un­ser Pro­jekt

Unser virtuelles FürthWiki liegt auf einem höchst realen Server (Symbolfoto: Ian Battaglia)

Un­ser vir­tu­el­les Für­thWi­ki liegt auf ei­nem höchst rea­len Ser­ver (Fo­to: Ian Bat­ta­glia)

Un­ser Für­thWi­ki hat in sei­nen nun be­reits gut 16 Jah­ren Le­bens­zeit schon man­che Um­ge­bung ge­se­hen. Erst lief es für vie­le Jah­re bei ei­nem ein­fa­chen Web­space-Pro­vi­der, wo es sich zu­sam­men mit vie­len an­de­ren Kun­den ei­nen Ser­ver tei­len muss­te. Das war zwar preis­gün­stig und für die er­sten Jah­re des Pro­jekts durch­aus aus­rei­chend, al­ler­dings stieß die­se Art des Ho­stings 2019 an ih­re Gren­zen. Dar­auf­hin folg­te der er­ste Um­zug auf ei­nen vir­tu­el­len Ser­ver, wel­cher un­se­ren da­ma­li­gen An­sprü­chen bes­ser ge­recht wur­de.

Die­ses Jahr war es aber dann so­weit, dass die Ko­sten für sol­che vSer­ver die­je­ni­gen ei­nes de­zi­dier­ten Miet­ser­vers zu über­schrei­ten be­gan­nen. Des­halb folg­te am 27. Sep­tem­ber 2023 nun die An­schaf­fung ei­nes sol­chen zwar ge­brauch­ten, aber da­für re­al vor­han­de­nen Rack-Ser­vers bei un­se­rem Web­ho­ster.

Dies be­deu­tet für das Für­thWi­ki et­wa ei­ne Ver­zehn­fa­chung der Re­chen­lei­stung und des zur Ver­fü­gung ste­hen­den Spei­cher­plat­zes, da der nun et­wa 5–6 Jah­re al­te In­tel 7700 mit 64 GB RAM und 2x4 TB Fest­plat­ten im Spie­gel­be­trieb aus­ge­stat­tet ist. Au­ßer­dem ver­fügt der Pro­zes­sor auch über ei­ne GPU (on­chip Gra­fik), was künf­tig auch re­chen­in­ten­si­ve An­wen­dun­gen wie et­wa das Vi­deo-Trans­co­ding er­mög­licht.

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Lang­zeit­be­glei­tung

Julia Thomas und Thomas Steigerwald bei Dreharbeiten im FürthWiki-Laden (Foto: Ralph Stenzel)

Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald bei den Dreh­ar­bei­ten

Gut drei Jah­re lang ha­ben die bei­den re­nom­mier­ten Fil­me­ma­cher Ju­lia Tho­mas und Tho­mas Stei­ger­wald von Me­di­en PRAXIS e. V. Re­dak­ti­on point un­ser Pro­jekt mit Ka­me­ra und Mi­kro­fon be­glei­tet. Jetzt end­lich ist ge­nug Ma­te­ri­al zu­sam­men­ge­kom­men für ei­ne 60-mi­nü­ti­ge TV-Re­por­ta­ge, die un­ter dem Ti­tel Für­thWi­ki – Frei­es Wis­sen für die Stadt an den bei­den kom­men­den Sonn­ta­gen (29. Ok­to­ber und 5. No­vem­ber 2023) aus­ge­strahlt wer­den wird (Emp­fangs­op­tio­nen).

Für un­se­re Ak­ti­ven, un­se­re Ver­eins­mit­glie­der, un­se­re Fans und al­le In­ter­es­sen­ten und In­ter­es­sen­tin­nen gibt es ei­ne

Vor­auf­füh­rung am 27. Ok­to­ber 2023 um 17:00 Uhr

im gro­ßen Vor­trags­raum des Für­thWi­ki-La­dens in der Gu­stav­stra­ße. Snacks und Ge­trän­ke sind wie im­mer frei und wer nach dem Film noch mit uns dis­ku­tie­ren will, ist auch da­zu herz­lich ein­ge­la­den!

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Hoch hin­auf...

Dank ständigen Farbwechsels der abendliche Hingucker schlechthin: Das Ars Electronica Center (Foto: Ralph Stenzel)

Dank stän­di­gen Farb­wech­sels der abend­li­che Hin­gucker schlecht­hin: Das Ars Elec­tro­ni­ca Cen­ter

...ging es am zu­rück­lie­gen­den Wo­chen­en­de gleich mehr­fach für un­se­re Vor­stän­de Kam­ran Sa­li­mi und Ralph Sten­zel, un­se­re Ku­ra­to­rin An­ja Wie­gel so­wie un­ser För­der­ver­eins­mit­glied Ger­hard Neu­ge­bau­er: Zu viert wa­ren sie nach Linz an der Do­nau ge­reist, um in der ober­öster­rei­chi­schen Lan­des­haupt­stadt an der Wi­ki­Con 2023 teil­zu­neh­men.

Wäh­rend der ful­mi­nan­te Auf­takt­abend am Frei­tag oben im Ars Elec­tro­ni­ca Cen­ter sei­nen span­nen­den Aus­klang fand, wur­de das üp­pi­ge Ta­gungs­pro­gramm pas­sen­der­wei­se im »Wis­sens­turm« gleich ne­ben dem Haupt­bahn­hof ab­ge­wickelt. In mehr als 80 Vor­trä­gen, Work­shops, Dis­kus­si­ons­run­den und Streit­ge­sprä­chen dreh­te sich al­les um die Zu­kunft des Frei­en Wis­sens, nicht zu­letzt im Hin­blick auf neue Tech­no­lo­gien der »künst­li­chen In­tel­li­genz«.

Mit trans­pa­ren­ten Auf­zü­gen an der Au­ßen­sei­te des Ge­bäu­des wech­sel­te man bei opu­len­tem Pan­ora­ma­blick über die zur Kul­tur­me­tro­po­le mu­tier­te In­du­strie­stadt von ei­ner Kon­fe­ren­ze­ta­ge zur näch­sten, es summ­te pro­duk­tiv wie im Bie­nen­stock...

15 transparente Stockwerke für Bildung und Wissen: Der Wissensturm am Linzer Hbf (Foto: Ralph Stenzel)

15 trans­pa­ren­te Stock­wer­ke für Bil­dung und Wis­sen: Der Wis­sens­turm am Lin­zer Hbf

Der in­halt­li­che Fo­kus lag vor al­lem auf dem Blick nach vorn: Was dem »Welt­le­xi­kon« Wi­ki­pe­dia heu­te schon zu schaf­fen macht (z.B. Le­ser­schwund auf­grund KI-ge­ne­rier­ter Fak­ten­zu­sam­men­fas­sun­gen bei Such­an­fra­gen mit­tels Goog­le & Co.), wird in gar nicht so fer­ner Zu­kunft auch uns beim Für­thWi­ki be­schäf­ti­gen. Wie wirkt man ei­nem Be­deu­tungs­ver­lust ent­ge­gen, wie ge­winnt – und hält – man neue Au­torin­nen und Au­toren, wie si­chert man qua­li­ta­ti­ve Min­dest­stan­dards in der Ar­ti­kel­ar­beit, aber auch bei der Be­ar­bei­tung von Bil­dern? Wir Für­ther teil­ten uns auf und be­such­ten mit­un­ter un­ter­schied­li­che Pa­nels, um mög­lichst viel vom Ge­bo­te­nen auf- und mit­zu­neh­men.

Zwi­schen den Ses­si­ons, beim Es­sen, auf Ex­kur­sio­nen des Rah­men­pro­gramms und bei den Abend­ver­an­stal­tun­gen wur­den neue Kon­tak­te ge­knüpft und al­te ge­pflegt: So ein Kon­gress ist ja im­mer auch ei­ne ein­ma­li­ge Ge­le­gen­heit zum Netz­wer­ken und zum Aus­lo­ten mög­li­cher Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jek­te. Ein­mal mehr kön­nen wir sub­sum­mie­ren, dass sich der Auf­wand mehr als ge­lohnt hat. Über De­tails wer­den un­se­re Team-Mit­glie­der zeit­nah beim tur­nus­mä­ßi­gen Mo­nats­tref­fen am 4. Ok­to­ber 2023 be­rich­ten, zu dem wir hier­mit ger­ne ein­la­den!

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