
Unser virtuelles FürthWiki liegt auf einem höchst realen Server (Foto: Ian Battaglia)
Im November 2023 war unser technischer Admin Mark Muzenhardt noch guter Dinge, dass uns der damals von ihm eingerichtete, eigene Server für unser Projekt für die nächsten fünf bis sechs Jahre reichen und taugen würde.
Die Welt drehte sich aber offenbar doch schneller als gedacht: Knapp 2,5 Jahre später war jetzt schon wieder ein aufwendiger Umzug fällig, und dazu schob mir unser im dampfenden Maschinenraum emsig schuftender Vereinsvorstand gestern folgendes Bulletin ins Postfach:
»Unser altehrwürdiges FürthWiki ist am 27. April auf einen neuen Server umgezogen. Es handelt sich dabei um eine Maschine mit Intel Core i7-8700 Prozessor, welcher über 12 Kerne und einen Grafikprozessor verfügt und ordentliche 64 GB Arbeitsspeicher hat.
Wir haben jetzt zwei Spiegelsätze von Festplatten, einen SSD-Satz mit 1 TB und einen mechanischen Satz mit 6 TB Speicherplatz. Der SSD-Satz beschleunigt die Datenbank enorm, was für Semantic MediaWiki und kurze Zugriffszeiten besonders wichtig ist.
Damit wird das FürthWiki jetzt nicht nur wesentlich schneller, sondern ist mit Ubuntu 24 LTS (Long Term Support) auch zukunftssicher bis April 2029. Das Upgrade ermöglicht auch die Inbetriebnahme neuer Dienste, wie z. B. Nominatim oder ElasticSearch.«
Falls Sie davon nur die Hälfte (oder gar noch weniger) verstanden haben sollten, brauchen Sie sich deswegen nicht zu grämen, geschweige denn zu schämen: Für unsere Autorinnen und Autoren sowie unsere Leserinnen und Leser ist einzig allein die Verfügbarkeit und die gefühlte »Schwuppdizität« des FürthWikis von Relevanz. Freuen Sie sich über den spürbaren Performance-Sprung und über den beruhigenden Umstand, dass der technische Unterbau unserer Online-Enzyklopädie in kompetenten Händen ist.
Sollten Sie selbst über einschlägiges Insiderwissen und ‑können verfügen, zögern Sie nicht, bei uns anzuheuern: Bei uns finden Nerds (fast) aller Fachrichtungen ein sinnstiftendes Betätigungsfeld zur Stärkung des Freien Wissens und damit letztlich auch unseres demokratischen Gemeinwesens!
Herzlichen Dank an den »Maschinenraum«. Die FüWi-Arbeit macht viel Spaß, wenn man weiß, dass die Maschinerie in guten Händen ist.