Für­ther Kunst­stücke

Fürth im Heute und im Gestern: Gemälde von Birgit Maria Götz (Foto: Ralph Stenzel)

Fürth im Heu­te und im Ge­stern: Ge­mäl­de von Bir­git Ma­ria Götz

Wer in Fürth lebt und noch nie ein Bild von Bir­git Ma­ria Götz ge­se­hen hat, ist ent­we­der blind oder erst letz­ten Sams­tag zu­ge­zo­gen: Das Werk der stadt­be­kann­ten Plein-air-Ma­le­rin ist qua­si om­ni­prä­sent, ih­re im dop­pel­ten Wort­sin­ne sprit­zi­gen Bil­der hän­gen in Ga­le­rien, Knei­pen, Foy­ers und un­zäh­li­gen Pri­vat­räu­men. Und seit heu­te auch im Für­thWi­ki-La­den!

Schon seit län­ge­rem ha­ben wir über­legt, wie wir die schö­ne Zie­gel­wand in un­se­rem durch die stra­ßen­sei­ti­gen Schau­fen­ster gut ein­seh­ba­ren Vor­trags­raum am be­sten de­ko­rie­ren. Wir zeig­ten im Wech­sel al­te Ver­an­stal­tungs­po­ster, Fo­tos und al­ler­lei Ar­te­fak­te, aber trotz des stets ge­ge­be­nen Lo­kal­be­zu­ges fehl­te es im­mer ir­gend­wie an Pepp und Es­prit. Das ist jetzt Ver­gan­gen­heit, denn die Bil­der von Bir­git Ma­ria Götz sind weit mehr als nur mit leich­ter Hand ein­ge­fan­ge­ner Lo­kal­pa­trio­tis­mus, sie strah­len un­ge­stü­me Na­tür­lich­keit und son­nen­hel­len Op­ti­mis­mus aus.

Im Bild bewahrt, in der Realität verschwunden: Der alte Sprungturm im Scherbsgrabenbad (Foto: Ralph Stenzel)

Im Bild be­wahrt, in der Rea­li­tät ver­schwun­den: Der al­te Sprung­turm im Scherbs­gra­ben­bad

Da­bei man­gelt es der en­er­gie­ge­la­de­nen Künst­le­rin – die üb­ri­gens schon seit Jah­ren auch Mit­glied un­se­res För­der­ver­ei­nes ist – kei­nes­wegs an Tie­fe und Selbst­re­fle­xi­on, wie man im In­ter­view »Fif­ty Shades of Gree­en« nach­le­sen kann. Ih­re Ge­mäl­de ver­kau­fen sich zu­dem nicht nur des­halb so gut, weil sie im land­läu­fi­gen Sin­ne »schön« und ver­gleichs­wei­se gün­stig zu ha­ben sind: Die Welt, wie Bir­git Ma­ria Götz sie sieht und ab­bil­det, ist ei­ne, wie sie sich die mei­sten Men­schen wün­schen wür­den...

Op­ti­mis­mus und in­ne­res Feu­er sind auch die Trieb­fe­dern eh­ren­amt­li­cher Ar­beit am Ge­mein­schafts­werk, nicht zu­letzt des­we­gen paßt das Œu­vre von Bir­git Ma­ria Götz so gut in un­se­re Räu­me. Das FürthWiki-»Hauptquartier« in der Gu­stav­stra­ße ist da­mit um weit mehr als nur um zwei be­mal­te Lein­wän­de rei­cher ge­wor­den!

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