Tret­müh­le

Ein Tritt, ein Scan: Das Innenleben des neuen Fußtasters (Foto: Alexander Wunschik)

Ein Tritt, ein Scan: Das In­nen­le­ben des neu­en Fuß­ta­sters

Das Di­gi­ta­li­sie­ren von Do­ku­men­ten, Bü­chern und Fo­to­gra­fien ist ein wich­ti­ger Teil un­se­res Tuns, und so ist es we­nig ver­wun­der­lich, dass in der Aus­stat­tungs­li­ste un­se­res Für­thWi­ki-La­dens ins­ge­samt sechs ver­schie­de­ne Scan­ner auf­ge­führt sind. Ins­be­son­de­re der Buch­scan­ner wird der­zeit viel ge­nutzt, um Zeit­schrif­ten und Bü­cher zu vir­tua­li­sie­ren.

Wo es uns nach Klä­rung der ur­he­ber­recht­li­chen Si­tua­ti­on er­laubt ist, ma­chen wir die Di­gi­ta­li­sa­te so­gleich on­line ver­füg­bar und per Voll­text­su­che aus­wert­bar, sie­he bei­spiels­wei­se die Schü­ler­zei­tung »Die Pen­na­len« oder auch das tra­di­ti­ons­rei­che »Alt­stadtb­läddla« des Alt­stadt­ver­eins.

Wo wir noch da­bei sind, die Ver­öf­fent­li­chungs­rech­te ver­bind­lich zu klä­ren, kön­nen wir die Da­tei­en mit­un­ter nur teil­wei­se ver­öf­fent­li­chen, so zum Bei­spiel auch bei der Zeit­schrift »Klee­blatt-Ra­dio / Rund­funk & Mu­se­um« vom För­der­ver­ein un­se­res hie­si­gen Rund­funk­mu­se­ums. Was uns frei­lich nicht dar­an zu hin­dern braucht, zeit­ge­schicht­li­che Do­ku­men­te »auf Vor­rat« zu di­gi­ta­li­sie­ren und un­ab­hän­gig von ei­ner spä­te­ren Ver­öf­fent­li­chung jetzt schon in­tern zu For­schungs­zwecken zu nut­zen...

Vor dem be­que­men Le­sen auf dem Bild­schirm steht aber zu­nächst das Ein­scan­nen, und da ist im Wort­sin­ne Hand­ar­beit an­ge­sagt: Sei­te für Sei­te müs­sen Zeit­schrif­ten und Bü­cher auf die Glas­plat­te des Buch­scan­ners ge­legt und der Ein­le­se­vor­gang ge­star­tet wer­den, was – je nach Um­fang der Vor­la­ge – er­heb­li­che Zeit in An­spruch neh­men (und beim Be­die­ner zu Ver­span­nungs­schmer­zen sor­gen) kann. Ei­ne klei­ne »Er­fin­dung« un­se­res Team-Mit­glieds Alex­an­der Wunschik bringt aber ab so­fort Schwung (und Ent­span­nung) in die Sa­che!

Alex hat näm­lich ei­nen Fuß­ta­ster für den Buch­scan­ner kon­stru­iert, an­ge­fer­tigt und be­reits in Be­trieb ge­nom­men: Die »Tret­müh­le« des Di­gi­ta­li­sie­rens ist nun auch im wört­li­chen Sin­ne ei­ne sol­che, denn statt über die Ta­sta­tur des Bild­be­ar­bei­tungs-PC kann der Scan­vor­gang jetzt durch sanf­ten Tritt auf den Fuß­ta­ster aus­ge­löst und ge­star­tet wer­den.

Das klingt zu­nächst we­nig spek­ta­ku­lär, aber wer ein­mal am Ge­rät ge­stan­den ist und die Sei­ten ei­nes dicken Wäl­zers um­ge­blät­tert, auf­ge­legt und po­si­tio­niert hat, weiß sehr wohl, wie lä­stig und zeit­rau­bend es ist, im­mer wie­der um­grei­fen und den Scan­ner per Leer­ta­ste auf dem Key­board star­ten zu müs­sen! Jetzt kön­nen bei­de Hän­de am Buch oder dem son­sti­gen Ob­jekt der wis­sen­schaft­li­chen Be­gier­de blei­ben, wäh­rend der rhyth­misch tip­pen­de Fuß den Ar­beits­takt vor­gibt. Ge­ni­al ein­fach, ge­ni­al schnell!

Die klei­ne Epi­so­de zeigt ein­mal mehr, wie Ein­falls­reich­tum und Krea­ti­vi­tät Ein­zel­ner dem gan­zen Team zu­gu­te kom­men und dies das Ge­mein­schafts­ge­fühl stärkt. Und auch die Nut­zung un­se­res schö­nen »Haupt­quar­tiers« be­för­dern kann: In 2025 hat­ten wir für den Für­thWi­ki-La­den ei­ne Re­kord­zahl von 1404 Be­su­che­rin­nen und Be­su­chern er­mit­telt. Im frisch an­ge­bro­che­nen Jahr 2026 dürf­ten noch ei­ni­ge flei­ßi­ge Scan­ner-Nut­zen­de da­zu­kom­men...

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6 Antworten zu Tret­müh­le

  1. Susanne Leutsch sagt:

    Tol­le Idee!

    Dir lie­ber Ralph und dem gan­zen Team wei­ter­hin gu­te Zu­sam­men­ar­beit zum Wohl un­se­rer Stadt­ge­sell­schaft.

    Ein gu­tes neu­es Jahr 2026

  2. Dan­ke Dir, lie­be Su­san­ne,

    und Dir auch ein gu­tes, ge­sun­des und mög­lichst fried­vol­les neu­es Jahr!

  3. Jochen Schreier sagt:

    Ich bin mit je­der Aus­ga­be auf‘s neue fas­zi­niert, wie un­er­müd­lich ihr eu­ren eh­ren­amt­li­chen Job lei­stet und im­mer wie­der neue Zie­le er­reicht.

    Mei­nen ma­xi­ma­len Re­spekt habt ihr schon und in Kür­ze wie­der ei­ne Über­wei­sung als An­er­ken­nung für eu­re fan­ta­sti­sche Lei­stung.

  4. Oh, da freut sich der Be­richt­erstat­ter und zieht jetzt schon dan­kend sei­nen Schatz­mei­ster-Hut! :-)

  5. Stephan Fischer sagt:

    Ihr Lie­ben, wir sind be­gei­stert von eu­rer Ar­beit und und un­ter­stüt­zen euch ein ums an­de­re Mal in eu­rer Ar­beit. Es ist toll, was ihr für un­se­re Lieb­lings­stadt macht! Ihr seid die Be­sten und wir sind stolz auf eu­re Lei­stung! Be­ste Grü­ße aus der Nach­bar­schaft. Ste­phan und An­drea Fi­scher

  6. Vie­len Dank auch für die­sen mo­ti­vie­ren­den Kom­men­tar!

    Am mei­sten un­ter­stüt­zen kann man uns üb­ri­gens – so­fern mach­bar – durch ak­ti­ves Mit­ma­chen in ei­nem The­men­feld, das ei­nen selbst in­ter­es­siert (und mo­ti­viert)...

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